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Die neuste iPhone-Generation erzielte im Weihnachtsgeschäft nicht die gewünschten Absatzzahlen. (Symbolbild: Shutterstock)
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International|12.01.2019

Apple liegt weit unter den erwarteten Umsatzzahlen

Das wichtigste Produkt für Apple, das iPhone, bereitet dem Unternehmen zurzeit einige Sorgen. Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass die aktuellen Absatzzahlen so gar nicht den Erwartungen entsprechen.

Die neuste iPhone-Generation erzielte im Weihnachtsgeschäft nicht die gewünschten Absatzzahlen. (Symbolbild: Shutterstock)

Das wichtigste Produkt für Apple, das iPhone, bereitet dem Unternehmen zurzeit einige Sorgen. Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass die aktuellen Absatzzahlen so gar nicht den Erwartungen entsprechen.

Das Weihnachtsgeschäft lief für Apple gar nicht so wie gedacht. Beunruhigende Anzeichen gibt es zwar schon seit einigen Wochen, Apple-Chef Tim Cook verkündete jetzt aber schockierende Nachrichten für das Unternehmen. Ursprünglich erwartet wurden Umsatzzahlen im Rahmen von 89 bis 93 Milliarden US-Dollar, aktuell können jedoch nur mit 84 Milliarden gerechnet werden. Daraufhin reagierte der Apple-Kurs, indem er rund acht Prozent nachliess.
Für diese Entwicklung lassen sich verschiedene Gründe auflisten. Einerseits sollen die schlechten Absätze in China, welche auf den von Trump angezettelten Handelsstreit zwischen den USA und China zurückzuführen sind, verantwortlich sein. Andererseits gingen die Umsätze in China aber bereits zuvor zurück, weshalb die Erwartungen bereits zuvor heruntergeschraubt wurden. Der wohl grössere Grund könnte aber vom Unternehmen selbst kommen. Dieses hatte zuletzt nämlich die Entscheidung getroffen, den Preis für einen Akkutausch zu reduzieren. Dies hatte aber zur Folge, dass viele einfach einen neuen Akku anstatt ein neues Gerät kauften und ihr altes iPhone noch eine längere Zeit behielten. Dieses Problem lässt sich wiederum darauf zurückführen, dass die Leistung des iPhones lange Zeit abgeschwächt wurde, wenn der Akku eine gewisse Leistung unterschritten hatte. Als diese Tatsache ans Licht kam, erklärte Apple, dass die Massnahme aus Sicherheitsgründen erfolgt sei. Allerdings könnte auch darauf geschlossen werden, dass die iPhone-Nutzer durch die verschlechterte Leistung zum Kauf eines neuen Gerätes getrieben werden sollten. Der neue Trend liegt auch darin, dass viele die Smartphones länger verwenden als früher.
Ein weiterer Punkt stellt die sehr grosse Preiserhöhung der Produkte dar, mit welcher wohl die schlechten Zahlen wieder wett­gemacht werden sollten – was aber eher dazu führte, dass die Geräte nicht mehr so häufig gekauft wurden.

(rö)

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