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International|25.01.2019

«Stirb!»: Australier schreit ­Spinne an und alarmiert Polizei

Das Geschrei des Mannes liess in Perth kürzlich mehrere Polizeibeamte ausrücken.

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Das Geschrei des Mannes liess in Perth kürzlich mehrere Polizeibeamte ausrücken.

Ein Notruf hat in der australischen Stadt Perth ein ganzes Team von Polizisten auf den Plan gerufen. Vor Ort trafen die Beamten einen Mann an, der aus Angst vor einer Spinne panisch schrie. Das bestätigte die zuständige Polizeibehörde im Bundesstaat Western Australia dem Guardian.

«Warum stirbst du nicht?»

Ein Passant hatte die Einsatzkräfte verständigt. Dieser war an dem Haus in einem Vorort der Stadt vorbeigegangen und hatte zunächst ein Kleinkind schreien und dann einen Mann wiederholt «Warum stirbst du nicht?» brüllen gehört. An dem vermeintlichen Tatort fanden die Polizisten kurze Zeit später jedoch nicht etwa den Schauplatz einer Straftat vor, sondern einen Mann, der versuchte, eine Spinne zu töten. Bekannt wurde der Fall, weil die Polizeistation von Wanneroo am Mittwoch einen Screenshot des Polizeiprotokolls auf Twitter teilte. «Der Anrufer ging an der AA vorbei und hörte einen Mann wiederholt ‹Warum stirbst du nicht?› schreien», hiess es darin. Und weiter: «Das Kleinkind drinnen hat geschrien.»

Entwarnung

Etwa 20 Minuten später wurde die Aufzeichnung ergänzt – und Entwarnung gegeben. «Die Polizei hat mit allen Parteien gesprochen, die darauf hingewiesen haben, dass der Ehemann nur versucht hatte, eine Spinne zu töten (hat ernsthafte Angst vor Spinnen).» Der Mann habe sich für die Unannehmlichkeiten und seine extreme Spinnenphobie bei der Polizei entschuldigt. Verletzt wurde niemand, hiess es weiter – «ausser die Spinne». Mittlerweile wurde der Tweet wieder gelöscht. Ein Sprecher der Polizeibehörde gab gegenüber dem Guardian an, dass es verboten sei, polizeiliche Kommunikationsdokumente in dieser Form öffentlich zu machen. Screenshots kursieren nach wie vor im Netz. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Spinne einen Polizeieinsatz ausgelöst hat: Im Jahr 2015 ereignete sich in Sydney ein ähnlicher Vorfall, als die Polizei in einem Haus einen «ziemlich peinlich berührten» Mann besuchte, der Möbel auf eine Spinne warf.

(pb)

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