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Lifestyle
International|31.01.2019

Keine Macht dem Gerümpel – 11 Tipps, endlich auszumisten

Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges an Zeug an. Wie viele ausgeleierte Haargummis tummeln sich in Ihrem Badezimmerschrank? Quillt der Abstellraum schon über vor lauter Originalverpackungen? Wie viele Neujahrsglücksschweinchen geistern in Ihren Schubladen herum?

(Foto:SSI)

Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges an Zeug an. Wie viele ausgeleierte Haargummis tummeln sich in Ihrem Badezimmerschrank? Quillt der Abstellraum schon über vor lauter Originalverpackungen? Wie viele Neujahrsglücksschweinchen geistern in Ihren Schubladen herum?

Ausmisten befreit von Ballast und setzt angestaute Energie frei. Ausserdem macht es ganz einfach Spass!

Hand aufs Herz

Brauche ich den Gegenstand? Besitze ich etwas Identisches? Wenn ich jetzt im Geschäft davorstünde, würde ich es kaufen? Kann ich es mir auch ausleihen? Oder um es mit den Worten der japanischen Ordnungsexpertin Marie Kondo auszudrücken: «Does it spark joy (Löst es Freude aus)?»

Verschenken

Sind die Sachen noch zu gebrauchen, heisst ausmisten hier keinesfalls gleich wegwerfen. Vielleicht freut sich die kleine Nichte über den quietschpinken Lipgloss oder der Freundin steht die Winterjacke viel besser. Ausrangierte Decken werden in Tierheimen übrigens oft mit Kusshand genommen.

Ausreden und schlechtes ­Gewissen

«Aber es hat doch so viel gekostet.»
«Aber wenn mal Besuch kommt, …»
«Aber wenn ich es am Tag X doch noch brauche?»
Das Geld kommt nicht zurück, nur weil man an der Sache festhält. Sollte der Gegenstand noch etwas einbringen, kann man es auf diversen Internetseiten zum Verkauf anbieten. Man braucht als Privathaushalt erfahrungsgemäss keine zehn Kissen für Besuch (ausser man feiert eine grosse Übernachtungsparty und hier kann sich jeder sein eigenes Kissen mitbringen) und der Tag X kommt zu 99 % ohnehin nicht.

«Eins rein, zwei raus»-Regel

Wie wäre es mit einer neuen Angewohnheit: Mit jedem neuen Gegenstand, den wir in unser Zuhause bringen, müssen sich zwei andere verabschieden.

Gerümpel im Büro

Wie oft, wenn man auf der Suche nach einem Leuchtstift ist, sind alle ausgetrocknet. Dafür finden sich aber dreissig Kugelschreiber. Machen Sie wieder Platz in Ihrer Schreibtischschublade. Das ist übrigens ein guter Start, wenn einem das Gerümpel über den Kopf zu wachsen scheint und man nicht weiss, wo man überhaupt beginnen soll.

Gerümpel im Bad

Abgelaufene Medikamente, eingetrockneter Nagellack, der alte Duschschwamm, altes Make-up. Uuuund tschüss!

Kleidung

Habe ich das Teil im letzten Jahr getragen? Passt es noch? Entspricht es noch immer meinem Stil? Benötige ich es für einen bestimmten saisonalen Anlass? Nein? Winke, winke!

Gerümpel in der Küche

Kaputtes Geschirr ist laut Feng-Shui ein absoluter Energieräuber. Wir brauchen unsere Energie. Also Bye-bye! Vielleicht ist man ja sogar bald auf einen Polterabend eingeladen.

Deko

Passt all der Weihnachtsschmuck überhaupt auf den Baum? Brauche ich wirklich so viele Kerzen? Wann wurde mein Fenstersims eigentlich zur Ablagefläche für Staubfänger?

Digitales Gerümpel

Wie viele Newsletter flattern wöchentlich in ihr E-Mail-Postfach? Brauchen Sie all die Apps, die auf Ihrem Smartphone installiert sind?

Sentimentales Gerümpel

Eine besonders grosse ­Herausforderung ist das Befreien von Dingen mit sentimentalem Wert. Erinnerungsstücke loszulassen, kann sehr beängstigend sein. Wie wäre es, ein Foto von jedem Gegenstand zu machen und / oder sich jeweils einen Gegenstand als Erinnerung aufzuheben? Die Erinnerung selbst tragen wir ohnehin im Herzen.

(md)

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