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(Foto: LM/S.Beham)
Kultur
Liechtenstein|26.12.2018

H. Marxer: Reflexionen auf Liechtenstein

Liechtenstein ist in seiner jetzigen Form für den Eschner Künstler Hugo Marxer ein noch sehr junges Land. Erst 300 Jahre alt. Man sieht, das Zeitdenken von Hugo Marxer ist ein anderes. Das Zeitdenken eines Steinbildhauers, eines Künstlers eben.

(Foto: LM/S.Beham)

Liechtenstein ist in seiner jetzigen Form für den Eschner Künstler Hugo Marxer ein noch sehr junges Land. Erst 300 Jahre alt. Man sieht, das Zeitdenken von Hugo Marxer ist ein anderes. Das Zeitdenken eines Steinbildhauers, eines Künstlers eben.

Es sind die historischen Begebenheiten, die Geschichte, die Topografie des Landes, die archäologischen Funde, die den Künstler Hugo Marxer reflektieren lassen. Die Erarbeitung dieser Ausstellung ist folglich eine Spiegelung unserer Geschichte, von der frühesten Vorzeit bis zum Jetzt. So finden sich im ersten Saal seiner Ausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz Skulpturen und Bilder von Orten, die sonst wahrscheinlich kein anderer Künstler für eine aktuelle Reflexion auf sein Land wählen würde.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist allein den Römern in Liechtenstein gewidmet. Die Skulpturen zeigen einen Römerhelm, eine Fibel, ein römisches Kurzschwert. Diese Skulpturen werden begleitet von einer grossformatige Bleistiftzeichnung von der römischen Villa in Nendeln.

Im dritten Saal ist das Thema «Kirche» zu sehen. Als gläubiger Christ ist es Marxer sehr wichtig, sich im Rahmen seiner Reflexionen anhand einer Bleistiftzeichnung der Fundamente der alten ehemaligen Eschner Kirche und zwei Steinskulpturen, welche bewusst ausserhalb dieses Fundaments angeordnet sind, intensiv mit dem Thema Kirche in Liechtenstein auseinanderzusetzen. (red/pd)

 Mehr auf www.landesmuseum.li

(red/pd)

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