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Michael Mondria ist sich der Chancen und Risiken von Digitalisierung und ihren Entwicklungen bewusst. (Foto: M. Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|02.09.2019 (Aktualisiert am 02.09.19 13:06)

Mon­dria: «Ich sehe die Digi­ta­li­sie­rung als unglaub­liche Chance für die Menschheit»

VADUZ -Der Digitaltag Schweiz hat einen Ableger in Vaduz. Dort spricht am Dienstag, den 3. September, Michael Mondria über Mensch und Digitalisierung. Das «Volksblatt» hat sich mit dem Leiter der Ars Electronica Solutions getroffen.

Michael Mondria ist sich der Chancen und Risiken von Digitalisierung und ihren Entwicklungen bewusst. (Foto: M. Zanghellini)

VADUZ -Der Digitaltag Schweiz hat einen Ableger in Vaduz. Dort spricht am Dienstag, den 3. September, Michael Mondria über Mensch und Digitalisierung. Das «Volksblatt» hat sich mit dem Leiter der Ars Electronica Solutions getroffen.

Am Digitaltag 2019 wird Michael Mondria seinen Vortrag «Human Shift: der Mensch im Kontext von Big Data, Künstlicher Intelligenz und der Autonomisierung der Welt» halten. Was er zu künstlicher Intelligenz sagt, erfährt man auch im kurzen Video des Interviews.

«Volksblatt»: Herr Mondria, Sie waren gerade noch in Mexiko – digital oder real?

Michael Mondria: Hier real. (Lacht) Real hier, nicht digital.

Wird digitales Reisen in Zukunft die heutigen Reisemöglichkeiten ergänzen oder gar ablösen?

Es ist auf jeden Fall eine Ergänzung, auch jetzt schon. Und das wird auch noch verstärkt werden, weil hier in diesem Bereich technologisch einfach Entwicklungen im Gange sind, wo man annehmen darf – ich spreche hier auch von Virtual Reality und Augmented Reality – dass in ein paar Jahren eine qualitative Dimension erreicht wird, die es ermöglichen, Welten zugänglich zu machen, die man sonst nur durch reales Reisen erreichen würde. Und nicht einmal das, wie der Besuch anderer Planeten und Lebensräume.

Bei Ihrer Arbeit bei Ars Electronica Solutions in Linz beschäftigen Sie sich mit interaktiven Erlebniswelten. Wie darf man sich das genau vorstellen?

Was uns wirklich beschäftigt seit langer Zeit, ist, wie kann ich technologische Entwicklungen so verwenden und einsetzen, dass sie für die Vermittlung von auch sehr komplexen Inhalten genutzt werden kann. Wie kann ich von Quantenphysik bis zu einer Vision eines Unternehmens nachhaltig einem Menschen vermitteln? Wie kann ich da Technologien verwenden, dass diese Emotionalität entsteht, diese Transformation von dem was an komplexem Inhalt da ist, zu etwas, das der Mensch verstehen kann? Da sind keine Einschränkungen. Wir schauen uns nahezu jede Technologie an und versuchen herauszufinden, wie kann man diese Technologie so verwenden, dass sie zum Nutzen der Menschen oder der Vermittlung ist. Eigentlich ist das, was wir versuchen, ein ständiges Nachdenken über Vermittlung.

Sie sprechen morgen am Digitaltag in Vaduz. Kennen Sie die Museumslandschaft Liechtenstein/Schweiz?

Ich kenne sie, aber nur sehr oberflächlich. Das ist auch das erste Mal, dass die Ars Electronica hier etwas in Zusammenarbeit mit einem Museum macht.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Liechtenstein?

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(eg)

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