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Experte Manuel Steiner (links) mit «WorldSkills»-Kandidat Luca Batliner. Steiner ist mit der vollbrachten Leistung seines Teilnehmers sehr zufrieden. (Fotos: ZVG)
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Liechtenstein|31.05.2019 (Aktualisiert am 03.06.19 08:49)

Von einem Wettkampf direkt zum nächsten

VADUZ / KAZAN - «WorldSkills»-Kandidat Nicola Batliner trainierte vergangene Woche an den russischen Meisterschaften in Kazan. Dabei konnte er neue Erkenntnisse zu den Arbeitsbedingungen sammeln, die im August auf ihn warten werden.

Experte Manuel Steiner (links) mit «WorldSkills»-Kandidat Luca Batliner. Steiner ist mit der vollbrachten Leistung seines Teilnehmers sehr zufrieden. (Fotos: ZVG)

VADUZ / KAZAN - «WorldSkills»-Kandidat Nicola Batliner trainierte vergangene Woche an den russischen Meisterschaften in Kazan. Dabei konnte er neue Erkenntnisse zu den Arbeitsbedingungen sammeln, die im August auf ihn warten werden.

Nicola Batliner sass bereits im Flugzeug, als seine Teamkollegen vor zwei Wochen noch den letzten Tag der «WorldSkills»-Generalprobe in Vaduz bestritten. Für den Sanitär- und Heizungsmonteur und den Experten Manuel Steiner ging es nämlich direkt weiter ans nächste Training. Und zwar nach Kazan, der Stadt, in der im August die Berufsweltmeisterschaften ausgetragen werden.

«Der Wechsel hat ziemlich gut funktioniert, da wir dazwischen zwei Tage lang Pause hatten», sagt Nicola Batliner gegenüber dem «Volksblatt». Dennoch seien es für ihn zwei anspruchsvolle Wochen gewesen. Die russische Meisterschaft sei – wie die Generalprobe in Vaduz – den realen Umständen während den «WorldSkills» sehr gut nachempfunden gewesen. Natürlich war diese aber viel grösser als diejenige in Liechtenstein, erklärt Experte Manuel Steiner. «Der grösste Unterschied war, dass wir im Vergleich zum kommenden August anderes Werkzeug hatten. Dieses war zum Teil auch unvollständig», so Steiner. Immerhin konnte Batliner aber auf dem Gelände trainieren, auf dem auch die Berufsweltmeisterschaften ausgetragen werden. Einzig der Arbeitsplatz könnte sich laut Steiner bis im August noch verschieben.

In Russland arbeitete Batliner unter den gleichen Bedin­gungen, die dann während der Berufsweltmei­ster­schaften im August herrschen werden.

Experte ist guter Dinge

Das genaue Resultat von Batliners Arbeit stehe bislang noch nicht fest, auch wisse Steiner nicht, wann er dieses erhält. «Es ist schwer abzuschätzen, da ich nicht bei allen Bewertungen dabei war», erklärt Steiner. «Darüber hinaus sind Dinge wie zum Beispiel Messgenauigkeit oder Winkelgrad nicht von weitem sichtbar.» Dennoch schätzt Steiner, dass sich sein Kandidat unter den besten fünf Teilnehmern befinden wird. Gesamthaft haben 14 Sanitär- und Heizungsmonteure an der russischen Meisterschaft teilgenommen. Vorne mit dabei seien ein Schweizer, ein Australier, ein Chinese und zwei Russen.

Unabhängig davon, welchen Rang Batliner in seinem Training erreichen konnte, zieht er selbst eine positive Bilanz aus dem einwöchigen Aufenthalt in Kazan: «Ich habe erfahren, mit welchen Systemen und Werkzeugen, sowie auf welche Art man in Russland arbeitet.» Zudem habe er einige Kandidaten kennengelernt, die im August an den «WorldSkills» teilnehmen werden. Zurücklehnen kann sich Batliner allerdings nicht, denn wie sein Experte erklärt, warte bereits im Juni ein weiteres Training auf den Kandidaten. In Lostorf (CH) wird Nicola Batliner gemeinsam mit einem Teilnehmer aus Grossbritannien trainieren. «Dort werden wir die in Russland gesammelten Erkenntnisse umsetzen», so Steiner.

(mw)

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