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DJ Backflame und Soulsänger Dante haben erneut zusammen Musik gemacht. (Fotos: ZVG)
Kultur
Region|18.12.2020

DJ Blackflame und Dante Thomas mit neuer Single

«Love U That Way» heisst die neue Single des Ostschweizer Produzenten DJ Blackflame, welche er kürzlich gemeinsam mit dem Soulsänger Dante Thomas veröffentlicht hat. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden und soll international für Furore sorgen wie der Hit «Miss California» aus dem Jahr 2001.

DJ Backflame und Soulsänger Dante haben erneut zusammen Musik gemacht. (Fotos: ZVG)

«Love U That Way» heisst die neue Single des Ostschweizer Produzenten DJ Blackflame, welche er kürzlich gemeinsam mit dem Soulsänger Dante Thomas veröffentlicht hat. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden und soll international für Furore sorgen wie der Hit «Miss California» aus dem Jahr 2001.

Davide Vittorini heisst der St. Galler Musikproduzent mit bürgerlichem Namen. Besser bekannt ist er aber unter dem Pseudonym DJ Blackflame. Als Labelchef von Catcha’ Music sorgt er nicht nur für das Wohlergehen seiner Jungs YT, Luryx, Radical und Rones, sondern beliefert sie und diverse weitere Künstler mit Kompositionen. In seiner fast schon 20-jährigen Karriere konnte er sich als Klangtüftler einen Namen auch ausserhalb der Kantons- und Landesgrenzen machen. So hat der in Flawil wohnhafte Künstler inzwischen auch mit Rapgrössen wie Alpa Gun, Eko Fresh, MoTrip, Haftbefehl, Xzibit und vielen weiteren zusammengearbeitet. Was bei seinen Beats oft leider ein wenig vergessen geht, ist der Umstand, dass Blackflame auch Lieder komponiert, die ausserhalb der Rapszene auf Anklang stossen. Sein unheimliches Gespür für eingängige Melodien hat ihn vor rund fünf Jahren auch mit dem amerikanischen Soulsänger Dante Thomas zusammengebracht. Vittorini erinnert sich noch genau. «Wir hatten uns damals über Facebook kontaktiert, und als er ein paar Produktionen von mir gehört hatte, war er sofort down für eine gemeinsame Single. » Diese erschien dann im Jahr 2016, hiess «Put it down on me» und wurde unter anderem auch von der Zeitung 20 Minuten gehypt.

Miss California und die Ferrari-Kette

Die Zusammenarbeit mit Dante Thomas sei für ihn sehr lehrreich gewesen, sagt DJ Blackflame. Das liege vor allem daran, dass der 42-Jährige mit der grossen Stimme trotz Erfolg mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben sei. «Es ist schon imposant, dass es Weltstars gibt, die trotz mehrerer goldener Schallplatten an der Wand mit mir auf Augenhöhe arbeiten und respektvoll umgehen können. » Dies hätte er damals so sicherlich nicht erwartet, als er zum ersten Mal den Videoclip zum Welthit «Miss California» gesehen hatte. Vor 19 Jahren interessierte sich der modebewusste Musiker nicht nur für das Lied, sondern auch noch für ein kleines Gadget aus dem Video. «Ich erinnere mich noch genau! Als der Song rauskam, war ich knapp 14 Jahre alt und feierte ihn total ab! Ich habe damals meine Eltern jahrelang genervt, weil ich unbedingt die gleiche Ferrari-Kette wie Rapper Pras haben wollte.»

(Foto: ZVG)

Dokumentarfilm in der Mache

Die neue Nummer «Love U That Way» ist aber nicht bloss pure Nostalgie, sondern eine Schritt nach vorn. Auch wenn das Duo die guten «Bad Boys»-Jahre Anfang der 2000er aufleben lässt, sei die Nummer mit modernen Elementen ausgeschmückt und sehr tanzbar. Doch für den leidenschaftlichen Lebemensch ist ein anderes Detail definitiv wichtiger als die Bestimmung des Genres, nämlich dass Dante Thomas inzwischen ein guter Kumpel von ihm geworden ist. Es erleichtere die Arbeit, wenn man mit Kollegen gemeinsam kreativ sein könne. Entspanntes Arbeiten scheint bei einem Blick in den Terminkalender von Dj Blackflame gerade ganz gut zu passen, denn im nächsten Jahr erscheinen sehr viele Projekte, an denen er mitwirken wird. «Ich plane, im Jahr 2021 mehrere Singles zu veröffentlichen, und im Frühjahr erscheint dann endlich meine Doku «Music Empowers Me». Gleichzeitig leite ich drei Labels (Schweiz, Italien, Deutschland) mit insgesamt acht Künstlern, die ich betreue.» Wer weiss, vielleicht geht eines der Projekte des hart arbeitenden Musikproduzenten so durch die Decke, dass er sich gleich mehrere Ferrari-Ketten gönnen kann. Es wäre nicht der erste und wahrscheinlich auch nicht der letzte Bubentraum, den sich der St. Galler so erfüllen könnte.

(red)

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