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Ryan Michl und Andi Biedermann wollen wieder loslegen. (Fotos: ZVG)
Kultur
Region|16.04.2021

Biedermann: «Habe versucht, meinen musikalischen Horizont zu erweitern»

Andi Biedermann ist Gesangslehrer und betreibt in Chur ein Musikstudio, welches den Namen Tonbox trägt. Der Triesner unterrichtet aber nicht nur, er ist selbst auch aktiv als Frontmann und zweiter Gitarrist der Band Androbb. Er und sein Studiokumpel Ryan Michl haben uns erzählt, wie sie das Pandemiejahr erlebt haben sowie wann es endlich wieder neue laute Klänge von seiner Band gibt.

Ryan Michl und Andi Biedermann wollen wieder loslegen. (Fotos: ZVG)

Andi Biedermann ist Gesangslehrer und betreibt in Chur ein Musikstudio, welches den Namen Tonbox trägt. Der Triesner unterrichtet aber nicht nur, er ist selbst auch aktiv als Frontmann und zweiter Gitarrist der Band Androbb. Er und sein Studiokumpel Ryan Michl haben uns erzählt, wie sie das Pandemiejahr erlebt haben sowie wann es endlich wieder neue laute Klänge von seiner Band gibt.

Seit bald drei Jahren gibt es die Tonbox in Chur. Andi Biedermann ist zufrieden, wie sich sein Baby entwickelt hat. «Uns geht’s prima. Wir durften in den letzten 3 Jahren wirklich tolle Projekte realisieren. » In dieser Zeit sind viele kreative Produktionen bei ihnen in der Bündner Hauptstadt entstanden, was es für ihn nicht leicht macht, die Höhepunkte hervorzuheben. «Ich würde sagen, die Bündner Rockband Red Queen war ein Highlight. Eine weitere Bündner Perle waren selbstverständlich Lime. Auch das Projekt «Social Misdancing» mit Gimma und Any Sabadi war definitiv ein Highlight mitten im Lockdown 2020.»

Corona hat vieles verändert

Die Pandemie war für das Musikstudio in Chur keine allzu grosse Umstellung, schwieriger war die Situation laut Biedermann beim Gesangsunterricht. «Ich selbst bin es mir von meiner internationalen Kundschaft gewöhnt, über die digitalen Medien zu unterrichten. Für die regionalen Schülerinnen und Schüler war es allerdings eine mühsame Umstellung. Deshalb haben viele während des Lockdowns pausiert.» Ebenfalls hätte der Musiker im vergangenen Sommer eigentlich gern seine Liebste Melanie geheiratet, doch auch dort hatte Corona die Finger im Spiel. «Der Lockdown und die Pandemie kamen uns dazwischen. Deshalb werden wir unsere Hochzeit auf ein neues Datum verschieben. Wie, wann, und so weiter, das wissen wir selbst noch nicht.»

(Foto: ZVG)

Singles statt Alben

Biedermann und sein Geschäftspartner Ryan Michl sind im vergangenen Jahr über die Bücher gegangen. Obwohl sie momentan gerade in einer Albumproduktion mit Vali Alig aka Valimusic stecken, richte sich die Nachfrage der Kunden eher auf einzelne Stücke. «Wir haben für einige Künstler Songs komponiert und vorproduziert. Einige davon werden 2021 veröffentlicht. Während des Lockdowns, aber speziell während meiner Quarantäne, war ich sehr kreativ und habe mich in anderen Musikstilen versucht, um meinen musikalischen Horizont zu erweitern.» So schaffen es doch einige Lieder mit der Handschrift des Liechtensteiners im nächsten Jahr in die unterschiedlichsten Playlisten in und ausserhalb der Region.

Neue Androbbsongs erst nach der Pandemie

Etwas komplexer sei die Planung, wenn es um seine Stammband Androbb gehe. «Das steht noch in den Sternen. Da die Band aufgrund meiner Selbstständigkeit regelmässig zu kurz kommt, geht es mit dem neuen Album schleppender voran, als es mir lieb ist.» Aber er und seine Jungs seien zumindest wieder dran, und das Ziel sei es, in diesem Jahr das neue Album noch aufzunehmen. «Ein Release ist erst nach dem Ende der Pandemie geplant, damit man auch wieder auf die Bühne kann, um es zu promoten.», sagt Andi Biedermann selbstsicher. Die zusätzliche Zeit bis dahin komme gerade richtig. «Da wir ja mittlerweile, mit fast 20 Jahren Bandgeschichte, zum alten Eisen gehören, fühlen wir uns nicht mehr gestresst und lassen uns auch bewusst mehr Zeit.»

(ci)

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