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Corona machte der Band Divension gleich zweimal einen Strich durch die Rechnung. (Foto: ZVG)
Kultur
Region|16.04.2021

Den Fans in der dunklen Zeit eine Freude machen

Nach 15 Jahren Bandgeschichte erscheint im Januar endlich das Debütalbum «Conquer The Dying Sun» von Divension. Ursprünglich wollten die harten Jungs ihre erste Scheibe im November 2020 im Fabriggli taufen und zugleich das Bandjubiläum feiern. Doch diese Pläne machte Corona zunichte.

Corona machte der Band Divension gleich zweimal einen Strich durch die Rechnung. (Foto: ZVG)

Nach 15 Jahren Bandgeschichte erscheint im Januar endlich das Debütalbum «Conquer The Dying Sun» von Divension. Ursprünglich wollten die harten Jungs ihre erste Scheibe im November 2020 im Fabriggli taufen und zugleich das Bandjubiläum feiern. Doch diese Pläne machte Corona zunichte.

Die Sause wurde zuerst auf den Januar, inzwischen sogar auf Mitte Mai geschoben. Gitarrist Roger Baumgartner freut sich sehr auf das erste Album mit der Band Divension. Sie seien nicht nervös, wie es das Werk ankomme, es mache sich eher langsam eine enorme Vorfreude breit. «Unsere treuen Fans wissen, was sie von uns erwarten können. Das Album wartet aber sicher auch für sie mit zwei, drei Überraschungen auf. Darauf dürfen sich auch die «Die Hard Fans» freuen. Ausserdem haben wir uns bei der CD-Produktion von A bis Z für eine hochwertige Variante mit Booklet inklusive Lyrics und alles made in CH entschieden. »

Vorablieder konnten überzeugen

Nicht nur bei der Gestaltung ihres ersten Tonträgers hat sich die Band Divension viel Zeit genommen, auch sonst haben sie lange daran getüftelt. Auch wenn es wegen Corona zu einigen Schiebereien bezüglich der Plattentaufe gekommen ist, lassen sich die Sarganserländer nicht die Freude an ihrem Werk nehmen, wie Frontmann Domo Bösch erklärt. «Unser Album wird trotzdem am 16. Januar online auf allen Musikplattformen erhältlich sein. Wir erhoffen uns dadurch, den Fans in dieser dunklen Zeit eine Freude machen zu können.» Die Reaktionen auf die ersten veröffentlichten Lieder seien nämlich überraschend positiv ausgefallen. «Uns ist aufgefallen, wie viele positive Feedbacks und auch Vergleiche zu anderen Bands gemacht wurden, auch solche, welche uns überrascht haben. Zum Beispiel, dass der Song «up from Grave» mit alten In Flames verglichen wurde. Ein anderes Beispiel war ein Review, in dem der Verfasser den Song «Dark Future» auch «Iced Earth» zugeordnet hätte », erklärt Baumgartner stolz.

Trotzdem fit bleiben

Im November spielte die Metalformation nach einer langen Abstinenz wieder mal ein Konzert im Palazzo Beat Club in Chur. Roger Baumgartner sagt, dass dies ihnen schon sehr gefehlt habe. «Wir sind eine Liveband, finden keine Konzerte statt, fehlt bei uns ein wesentlicher Bestandteil.» Von diesem müssen sie und ihre Anhängerschaft nun wohl noch eine Weile zehren. «Unsere Kollegen und Fans welche auch unter erschwerten Bedingungen mit dabei waren, äusserten sich als sehr glücklich, endlich wieder einmal «im Usgang » gewesen zu sein und etwas Metal um die Ohren geballert bekommen zu haben.» Diese gemeinsame Freude dränge sie dazu, auch in Zeiten ohne Konzerte am Ball zu bleiben. «Es ist toll, mit dem Proben wenigstens noch ein Stück Normalität erlangen zu können, die sozialen Kontakte untereinander zu pflegen und mit den Jungs Spass zu haben. Aber die Frage ist sehr berechtigt, für ein «Set» zu proben, ohne dass ein Konzert ansteht, löst nicht gerade Motivationsschübe aus.» Was es aber ausgelöst habe, sei ein Kreativitätsschub erklärt Sänger Domo Bösch. «Unser Mastermind Roger Baumgartner versorgt uns laufend mit grossartigen Songideen, die wir dann zusammen im Proberaum verfeinern. Ebenfalls waren wir beim Kreieren von Merchandise fleissig. Wir haben cooles Zeugs am Start und behaupten, dass sich die Fans darauf freuen dürfen. Der Merch ist übrigens exklusiv bei uns, an Konzerten und neu auch in der Boutique «meins und deins» in Sargans erhältlich. » Einzig Streamingkonzerte hätten sie keine gegeben. Das sei nicht so ihr Ding. Sie seien eine Band, die man live erleben müsse, und an der Plattentaufe werde es sicher ein, zwei neue Lieder von ihnen geben. Diese werden laut Bösch die gewohnte «Divension-DNA» in sich tragen und demnach sicherlich ordentlich aus den Boxen knallen.

(ci)

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