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Region|21.07.2019

Festival-Toiletten – Ein Fall für zwei wahre Frauenversteher

Dieser Artikel ist für Frauen. Nur für Frauen. Und wenn Männer das trotzdem lesen: Bitte hinterher keine dummen Fragen stellen! Wir sind mitten drin im Festivalsommer. Alles wäre perfekt, wären da nicht diese stark frequentierten Toiletten mit den unsauberen Toilettensitzen. Schlimmstenfalls ist auch noch das Papier aufgebraucht.

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Dieser Artikel ist für Frauen. Nur für Frauen. Und wenn Männer das trotzdem lesen: Bitte hinterher keine dummen Fragen stellen! Wir sind mitten drin im Festivalsommer. Alles wäre perfekt, wären da nicht diese stark frequentierten Toiletten mit den unsauberen Toilettensitzen. Schlimmstenfalls ist auch noch das Papier aufgebraucht.

Das wird kein Artikel über Krankenpflege. Trotzdem müssen wir einen kleinen Exkurs in diese Richtung unternehmen. René und Fabian Stebler, Vater und Sohn, begleiten das Sterben der Ehefrau und Mutter Käthi. Sie helfen in der Pflege so gut sie können und stellen fest, dass es für ans Bett gebundene Frauen keine funktionierende Urinierhilfe gibt. Nur der Betttopf bleibt. Oder die Windel. Die Prozedur mit dem Topf ist anstrengend und entwürdigend. In Erinnerung an Käthi bringen sie zwei Jahre später Pibella Comfort auf den Markt. In Krankenhäusern und Pflegeheimen kommt die saubere, unkomplizierte kleine Urinierhilfe inzwischen zum Einsatz. Und dann passiert etwas Wundervolles.

Pipimachen im Stehen
Die Steblers entwickeln eine weitere Pibella für das kleine Geschäft im Stehen, die Pibella Travel. Sie ist etwas anders aufgebaut, einfacher, aber das Prinzip ist das gleiche. Einmal richtig «angedockt» – und es läuft. Auf der Webseite gibt es eine Beschreibung, die ist so simpel wie genial. Der erste Versuch sollte sicherheitshalber in der Dusche absolviert werden. Aber wer die wenigen Tipps vom Hersteller beherzigt, kann gar nichts falsch machen. Fakt ist: In Ferien und auf Reisen, die abseits der Touristen-Hotspots stattfinden, braucht «frau» die Pibella öfter als die Zahnbürste. Der Moment, wo die kleine, diskrete Pibella überall dabei ist, wo mit einer unappetitlichen Toilette zu rechnen ist, wird kommen, wenn man sie erst mal an sich herangelassen hat.

Eine Männerdomäne fällt
Warum auch immer – Männer ­reagieren verstört auf die Vorstellung, dass auch wir Frauen im Stehen pinkeln können, wenn es nicht anders geht. Das mag daran liegen, dass sie sich keine Vorstellung davon machen, in ­welchem Dilemma wir manchmal stecken. Und nun sind wir genauso unabhängig. Kein Papier? Kein Problem, Pipella nimmt den letzten Tropfen mit. Kein Wasser? Auch kein Problem, Pibellas Oberfläche hat den Lotuseffekt. Einmal richtig geschüttelt, und sie ist trocken. Blanker Po? Geschichte. Also genau wie bei ihm.

Die Winter-Challenge
Er wird sich daran gewöhnen. Irgendwann wird er merken, wie entspannt Reisen ist, wenn er nicht ständig bei der Suche nach einer sauberen Toilette helfen muss. Das ist der richtige Moment, ihm die Winter-Challenge vorzuschlagen: Stellt euch nebeneinander in den Schnee und schaut, wer von euch beiden das schönere Herz pinkeln kann.

(sw)

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