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Lifestyle
Region|15.07.2019

Fast alle Haustiere leiden unter zu grosser Hitze

Hunde und Kinder dürfen bei diesem Sommerwetter nicht im parkenden Auto bleiben. Wir alle müssen genügend trinken und sollen uns nicht anstrengen. Tipps,um im Sommer cool zu bleiben, gibt es zuhauf. Doch was können wir für Hund und Katze tun?

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Hunde und Kinder dürfen bei diesem Sommerwetter nicht im parkenden Auto bleiben. Wir alle müssen genügend trinken und sollen uns nicht anstrengen. Tipps,um im Sommer cool zu bleiben, gibt es zuhauf. Doch was können wir für Hund und Katze tun?

Unsere pelzigen Gefährten schwitzen nicht so wie Men­-schen, ihre Schweissdrüsen sitzen an den Pfoten zwischen Zehen und Ballen. Durch Hecheln kühlen die Hunde über die Atemwege ihr Blut, auch Katzen tun das, aber nicht so intensiv. Die Katze leckt sich ihr Fell feucht, während der Hund ganz gern ins Wasser springt. Die Katze leitet überschüssige Wärme auch über die Ohren ab.

Keine Mittagshitze
Eine Katze wird die wärmsten Stunden des Tages irgendwo im Schatten verbringen. Dort liegt sie auf kalten Steinböden und wechselt regelmässig den Platz. Inzwischen gibt es im Handel auch selbstkühlende Kühlmatten für Tiere. Nie wäre sie bereit, freiwillig in die Sonne zu gehen. Dieses Privileg sollten auch Hunde haben. Gassi gehen in der Mittagssonne ist keine Freude. Nicht nur, dass der heisse Asphalt ihnen die Pfoten verbrennt, die Korrektur seiner Körpertemperatur wird zum Kraftakt.

Was hilft?
Dem Hund hilft eine Schüssel oder ein kleiner Pool mit Wasser. Katzen würden da Reissaus nehmen. Wenn die Katze es sich gefallen lässt, kann man sie mit einem feuchten Tuch abreiben oder mit nassen Händen streicheln. Beiden hilft es, wenn regelmässig lose Haare aus dem Fell gekämmt werden. Und für Hund und Katze ist es wichtig, dass stets genug Wasser zum Trinken bereit steht. Garniert mit Eiswürfeln ist es nicht nur kühler, sondern auch interessanter.

Und die Kleintiere?
Wer einen Vogel im Käfig hält, sollte unbedingt darauf achten, dass dieser im Schatten platziert ist. Vogel baden gern. Zwischendurch können sie auch mit Wasser besprüht werden.
Meersäuli leiden bei Temperaturen ab 23 Grad. Kaninchen droht ab 30 Grad der Kollaps. Eine Flasche mit gefrorenem Wasser, die mit einem feuchten Tuch umwickelt ist, hilft. Tiere mit besonders langem Fell sollten das auf die natürliche Länge gekürzt bekommen. Nager in Aussenhaltung leiden bei Hitze schnell unter Madenbefall. Darum sollte das Gehege mit Fliegengitter versehen werden und sehr sauber gehalten werden.
Aquarien sollten mit Luft stark umgewälzt werden und der Deckel sollte geöffnet bleiben. Solang verhindert wird, dass sich das Zimmer aufheizt, bleibt auch die Wassertemperatur erträglich.

(sw)

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