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Region|14.02.2020

Hochzeit – Wenn ich das früher gewusst hätte …

Der Valentinstag ist da. Und wer weiss - mit ihm bestimmt auch so mancher Heiratsantrag. Unsere Hochzeit ist nun fünf Monate her und sie war wundervoll. 

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Der Valentinstag ist da. Und wer weiss - mit ihm bestimmt auch so mancher Heiratsantrag. Unsere Hochzeit ist nun fünf Monate her und sie war wundervoll. 

Dennoch gab es Dinge, die reibungsloser hätten ablaufen können. Hier ein paar Tipps, die ich gerne vorher bekommen hätte:

Früh genug mit der Planung beginnen

«Was, ihr beginnt schon jetzt mit der Planung? Ihr seid ja verrückt.» Wir fingen tatsächlich sehr früh an zu planen und am Ende kamen wir doch in Zeitnot. Je eher ihr etwas von eurer To-Do-Liste streichen könnt, desto besser. Widersteht dem Gedanken «Ach, wir haben ja noch Zeit» und trefft die Entscheidung gleich. Das spart euch viel Zeit und Nerven im Endspurt!

Aufgaben abgeben und vertrauen

Ich gestehe: Ich mache gerne alles alleine. Somit habe ich die Kontrolle, dass alles glatt läuft. Bei einer Mammutaufgabe wie der Hochzeitsplanung wächst einem aber ab einem gewissen Punkt alles über den Kopf, wenn man nicht abgeben kann. Für Dinge, die nicht ohnehin von professionellen Dienstleistern abgedeckt werden, wendet euch an eure Freunde und vertraut darauf, dass sie alles im Griff haben. Sie helfen wirklich gerne!

Brautkleid – Seid offen für andere Stile

Im vierten Geschäft, nach gefühlt hundert anprobierten Kleidern mit kratzendem Tüll, einem Ausschnitt bis ins Nirgendwo oder Stoffen, die nur sassen, wenn man sich zur Salzsäule verwandelte, dachte ich: «Ich heirate einfach in Jeans und T-Shirt». Da bat ich um den sanftesten, angenehmsten Stoff, den sie im Brautladen hatten und bekam ein leichtes, fliessendes Bohokleid, das sich wie eine zweite Haut anfühlte. Ein komplett anderer Stil als der, der mir anfangs vorschwebte, aber im Nachhinein frage ich mich: Warum ist mir das nicht früher eingefallen?

Gäste beschäftigen

Zu diesem Thema hatte ich mir lange den Kopf zerbrochen, da sich der Zeitraum zwischen Apéro und Abendessen sehr in die Länge ziehen sollte. Unsere grossartige Familie übernahm diesen Punkt mit Quizfragen zum Brautpaar, Boccia im Garten, Polaroidkamera und ganz ganz viel Verpflegung. Somit konnten mein Liebster und ich beruhigt zur Fotosession aufbrechen.

Lachen, wenn etwas schiefgeht

Ein Schleier, der sich ständig löste, eine brennende Tischkarte, schnatternde Enten zu unserem Liebeslied (ok, zugegeben, das war zauberhaft), eine Frisur, die meine Freundin immer wieder retten musste, ein Kuchen, von dem ich nur eine Erdbeere abbekam. Na und? Es war der wundervollste Tag und jetzt sind wir um einige lustige Anekdoten reicher.

Was fehlt, wird nicht gebraucht

Für die Polaroidfotobox hatten wir einen alten Rahmen im Shabby Chic angemalt und zum Trocknen in die Garage gestellt. Diese verliess er nicht mehr. Erst am Tag nach der Hochzeit fiel uns auf, dass wir ihn vergessen hatten und es war uns nicht einmal aufgefallen. Wie meine liebe Schwiegermama immer sagte: «Was fehlt, wird nicht gebraucht!» Alles, was ihr braucht, seid ihr zwei!

Zeit für sich und den Partner nehmen

«Ihr werdet keine Zeit füreinander haben, ihr müsst euch nur um die Gäste kümmern und der Tag wird im Flug vorübergehen.» Dies sagte mir eine Bekannte kurz nach meiner Verlobung. Na, schönen Dank auch. Vielleicht lag es schlussendlich mit daran, dass mein Mann und ich uns an diesem Tag nur aufeinander konzentrierten und somit jeden Moment aufsaugen konnten. Daher: Nehmt euch Zeit füreinander! Lacht, tanzt, küsst, albert herum, tut, was immer ihr wollt. Es ist EUER Tag!

(ml)

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