(Fotos: SSI)
Lifestyle
Region|14.02.2020

So umgehst du die Büro-Snackautomaten-Falle

Wenig frische Luft, fast keine Bewegung, grelles Computerlicht und einige gefährliche Snackfallen. Du willst trotz Nine-to-Five-Job gesund und fit ­bleiben? Einfache Tipps, um der Snackfalle den Kampf anzusagen. 

(Fotos: SSI)

Wenig frische Luft, fast keine Bewegung, grelles Computerlicht und einige gefährliche Snackfallen. Du willst trotz Nine-to-Five-Job gesund und fit ­bleiben? Einfache Tipps, um der Snackfalle den Kampf anzusagen. 

Süssigkeiten, Softdrinks und Energydrinks warten schon sehnlichst darauf, dass wir sie im ­Automat abholen. Spätestens nachmittags sagt uns die innere Stimme, dass wir doch etwas aus dem Automaten holen sollen. Und auch wenn wir uns vorgenommen haben, dass wir das nicht tun und doch besser eine Reiswaffel oder Banane essen sollten, lassen wir nach. Beim Schritt in die Mensa sehen wir noch einen Kuchen vom Geburtstag des Berufskollegen, der andere Mitarbeiter braucht eine Begleitung in den Supermarkt oder die liebe Kollegin nebenan hat noch Schokolade im Angebot. Wer auf dem zähen Weg zum Sommer keine Lust auf Extrapfunde hat, kann mit diesen ­einfachen Tipps wahre Wunder bewirken.

Punkt 1:

Grundlage schaffen

Ja, es ist früh und die Augen sind noch fast zu, dennoch macht man den besten Start in den Tag mit einem ausgewogenen Frühstück. So macht man sich fit für den Tag und kurbelt den Stoffwechsel an und vermeidet Heisshungerattacken bis zum Mittagessen.

Punkt 2:

Vorrat anlegen

Den inneren Schweinehund zu überwinden ist nicht immer ganz einfach und wir wissen ganz genau, ohne einmal zu knabbern – geht nicht! Spätestens wenn die volle Menge an Kaffee getrunken ist und das Nachmittagstief kommt, wollen wir mehr. Damit wir nicht zu den unerwünschten Dickmachern greifen, helfen Vorräte. Gesunde Vorräte. Obst, Gemüse oder ungesüsste Reiswaffeln helfen euch, den Tag durchzustehen. Hört sich nicht lecker an? Probiert es und ihr werdet staunen. Der Heisshunger auf etwas Süsses verschwindet so schneller als ihr denkt.

Punkt 3:

Ausreichend trinken

Oft kommt es vor, dass unser Körper Hunger mit Durst verwechselt. Hunger wird nämlich durch zahlreiche Faktoren ausgelöst. Einer der Gründe sind die Rezepttoren im Magen. Wer lange nichts trinkt, der trocknet den Magen aus und alarmiert somit die Rezepttoren. Dabei werden Hungergefühle ausgelöst. Wer also viel trinkt und dem ­Magen genügend Flüssigkeit gibt, verhindert, dass der Magen diese Hungerhormone ausschüttet. Tipp: Lieber zum Wasser greifen, bevor man in einen Snack hineinbeisst.

Punkt 4:

Bewegung im Alltag einbauen

Wer ein Bürojob hat sitzt meist auf dem Bürostuhl und steht selten auf. Trotzdem ist es wichtig, dass wir uns ein bisschen bewegen. ­Bekommt der Körper genügend Bewegung bringt das den Kreislauf in Schwung und lindert gleichzeitig Hungergefühle. Beim Telefonieren vielleicht einmal aufstehen oder in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang draussen machen. Und ja, der Lift ist toll, doch die Treppe meint es gut mit eurem Körper. Wer sogar einen verstellbaren Schreibtisch hat, sollte diesen nutzen und auch mal im stehen arbeiten, auch das verbrennt mehr Kalorien als das ständige sitzen.

(um)

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