Volksblatt Werbung
(Foto: Shutterstock)
Lifestyle
Region|18.06.2021

Traumfänger und ihre Bedeutung

Traumfänger sind nicht nur hübsche Deko-Elemente, sie sollen auch schöne Träume bescheren und die schlechten fernhalten.

(Foto: Shutterstock)

Traumfänger sind nicht nur hübsche Deko-Elemente, sie sollen auch schöne Träume bescheren und die schlechten fernhalten.

Traumfänger haben ihren Ursprung in der Kultur der Ojibwe- Indianer aus Nordamerika – Ojibwe asabikeshiinh: Wortform für Spinne. Der Legende nach soll es eine alte Spinnenfrau gegeben haben, die über die Menschen – ganz besonders Kinder – wachte. Sie webte ein Netz in einen Weidenring, das all die bösen Träume einfangen sollte, um die darunterliegenden Kinder zu beschützen. Die schlechten Träume blieben im Netz hängen und lösten sich im Licht der nächsten Morgensonne auf. In der Mitte liess sie ein kleines Loch, damit die guten Träume hindurchschlüpfen können. Schliesslich lehrte sie diese Kunst auch allen Müttern und Grossmüttern zum Schutz ihrer Kinder und Enkelkinder. Sie sollten nur gute und liebevolle Gedanken hegen, denn diese werden in den Traumfänger eingewoben. Eine weitere Interpretation besagt wiederum, dass die guten Träume im Netz hängen bleiben, die über die Federn ihren Weg zum Schlafenden finden.

Wirkung durch Liebe

Es heisst, die Wirkung eines Traumfängers könne sich besser entfalten, wenn er als Geschenk an einen geliebten Menschen gerichtet ist. Am besten selbst gemacht. Denn so können bewusst all die guten Wünsche und Gedanken miteingewoben werden. Inzwischen hat daher meine ganze Familie und viele meiner Freunde einen hübschen Traumfänger in ihrer Lieblingsfarbe im Zimmer hängen. Auf Youtube findet man zahlreiche Tutorials für Traumfänger in verschiedensten Varianten.

Perlen, Edelsteine, Klangelemente

Die eingewobenen Perlen oder Edelsteine sehen nicht nur hübsch aus, sie sollen die bösen Träume zum Spielen verleiten, um sie vom Schlafenden abzulenken, bis sie sich am nächsten Morgen auflösen. Doch welche Edelsteine eignen sich am besten für den Beschenkten? Der Türkis dient als Schutzstein, der mit dem Blau des Himmels und dem Grün der Erde innere Ausgewogenheit und Stärke symbolisieren soll. Der Rosenquarz soll heilend bei emotionalen Wunden helfen und Heimweh lindern, weshalb er für Kinder eine gute Wahl ist, während dem violetten Amethyst eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wird. Für hochsensible Menschen eignet sich der gelbe Citrin, und der Bergkristall wirkt klärend. Der rote Achat schenkt positive Energie und Selbstbewusstsein, und der Lapislazuli, auch Stein der Könige genannt, ist behilflich bei Konfliktlösung und verleiht Optimismus. Holzperlen stehen für die Kraft der Erde und sollen das Urvertrauen stärken. Auch Elemente aus Klangspielen dürfen einen Traumfänger schmücken. Die Klänge der «Spirit Chimes» sollen schlechte Schwingungen vertreiben. Persönliche Dinge wie ein Foto in der Mitte wie auch kleine Glücksbringer können ein hübsches Highlight darstellen. Der eigenen Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, um einem lieben Menschen einen erholsamen Schlaf zu wünschen.

(um)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Lifestyle
Region|18.06.2021
Drink des Monats: Piña Colada
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung