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«Swanky Box» während des Versuchs, 24 Stunden im Spiel «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» zu verbringen. (Foto: Der Standard)
Multimedia
Region|20.12.2019 (Aktualisiert am 20.12.19 10:53)

24 Stunden lang virtuell unterwegs

Ein Youtuber wagte den Selbstversuch und verbrachte 24 Stunden mit einer VR-Brille in einem Spiel. Während er die technischen Auswirkungen auf seinen Körper bemängelte, schätzte er andererseits das Erlebnis.

«Swanky Box» während des Versuchs, 24 Stunden im Spiel «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» zu verbringen. (Foto: Der Standard)

Ein Youtuber wagte den Selbstversuch und verbrachte 24 Stunden mit einer VR-Brille in einem Spiel. Während er die technischen Auswirkungen auf seinen Körper bemängelte, schätzte er andererseits das Erlebnis.

Virtual Reality (VR) ist inzwischen schon vollends in der Multimedia-Welt angekommen. Zahlreiche Spiele bieten inzwischen die Möglichkeit, auch auf die VR-Brille umzusteigen. Dennoch zögern viele Game-Hersteller noch damit, ein Spiel ausschliesslich für VR respektive «VR-first» auszulegen. Der Grund: Bei vielen Nutzern löst die neue Technik nach gewisser Zeit Übelkeit und Schwindelgefühle aus. Das rührt daher, dass sich das Gehirn von den Bewegungen der Augen irritieren lässt, da man während des Spiels im Normalfall sitzt oder steht und sich nicht real durch eine Welt bewegt. Ein Youtuber, «Swanky Box», wagte nun den Selbstversuch und wollte herausfinden, wie es sich anfühlt, 24 Stunden lang in einer virtuellen Welt zu leben. Er entschied sich für «The Legend of Zelda: Ocarina of Time». Zwar stammt dieses aus dem Jahre 1998 und war für die Nintendo 64 konzipiert, doch eine Modifizierung machte es auch für VR kompatibel.

Das Fazit des Youtubers: «Ziemlich anstrengend aber unvergesslich.» Sein Headset habe mit der Zeit Schmerzen verursacht und auch sonst habe er sich während des Spielens nicht allzu wohl gefühlt. Dennoch war es den Selbstversuch «absolut wert», berichtet «Swanky Box» dem «Standard». Während dieser Zeit habe er ungehindert in die Welt des Spiels eintauchen können, was ihn sehr an seine Kindheit erinnert habe. Dieser Effekt habe sich dadurch verstärkt, da er sich vollends den Geschehnissen im Game widmen konnte, da er von nichts abgelenkt werden konnte. Neben langen Wanderungen durch die virtuelle Welt von «Zelda» habe der Youtuber noch genügend Zeit dazu gehabt, einige Bosse zu besiegen.

(mw)

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