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Die Accounts der diversen Streamingdienste werden gerne unter Bekannten geteilt, um Kosten zu sparen. (Foto: Shutterstock)
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Region|17.01.2020

Streaming-Schaden in Milliardenhöhe

Das regelmässige Teilen von Streaming-Zugängen ist gang und gäbe. Laut einer aktuellen Studie von Marktforschern sorgt dieses Teilen für einen Schaden in Höhe von 
9,1 Milliarden Dollar. 

Die Accounts der diversen Streamingdienste werden gerne unter Bekannten geteilt, um Kosten zu sparen. (Foto: Shutterstock)

Das regelmässige Teilen von Streaming-Zugängen ist gang und gäbe. Laut einer aktuellen Studie von Marktforschern sorgt dieses Teilen für einen Schaden in Höhe von 
9,1 Milliarden Dollar. 

Auf ein Netflix-Abo entfallen drei Nutzer, dies geht aus Erkenntnissen der Marktbeobachter von Goldmedia hervor. Dabei ist es dem Kontoinhaber erlaubt, den Netflix-Account mit dem Kontoinhaber zu teilen, wenn dieser mit im selben Haushalt lebt. In der Praxis wird der Account aber wacker geteilt. Für Streaming-Anbieter bedeutet dies einen enormen Verlust. Netflix sitzt dabei gemeinsam mit den Diensten Amazon, Disney+ und Hulu auf einem Gesamtverlust von 9,1 Milliarden Dollar (rund 8,2 Milliarden Euro). Diese Ergebnisse gehen aus einer Studie von Park Associates hervor. Bis 2024 soll der Schaden sogar laut Studie auf 12,5 Milliarden ansteigen. Account-Sharing dürfte auch mit ein Grund sein, warum beispielsweise Netflix trotz wachsender Beliebtheit keine schwarzen Zahlen schreibt. Bei diesem Dienst können Nutzer zwischen drei Abos wählen. Bei der Premium-Version (21.90 Franken) kann der Account über vier unterschiedliche Geräte genutzt werden, beim Standard-Paket (16.90 Franken) über zwei und bei der Basis-Version (11.90 Franken) nur auf einem. Das führt oft dazu, dann andere Personen den Account mitbenutzen, und zwar weltweit. Auf diese Weise teilen sich die Verbraucher die Abo-Kosten.

(um)

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