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Die immer bessere Bildqualität von Smartphones erschwerte das Kamerageschäft zunehmend. (Foto: Shutterstock)
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Region|03.07.2020

Olympus gibt das Kamerageschäft auf

Der japanischer Hersteller Olympus hat bekanntgegeben, dass man sich vom traditionsreichen Kamerageschäft trennen wird – ein Käufer soll indes schon bereitstehen.

Die immer bessere Bildqualität von Smartphones erschwerte das Kamerageschäft zunehmend. (Foto: Shutterstock)

Der japanischer Hersteller Olympus hat bekanntgegeben, dass man sich vom traditionsreichen Kamerageschäft trennen wird – ein Käufer soll indes schon bereitstehen.

Der japanische Technikkonzern Olympus will aus dem hauseigenen Kamerageschäft aussteigen, um sich ganz auf die Medizintechnik zu konzentrieren. Am Mittwoch kündigte das Unternehmen an, auch schon einen potenziellen Käufer gefunden zu haben, den japanischen Investmentfonds Japan Industrial Partners. Das Kamerageschäft von Olympus war stetig geschrumpft und brachte zuletzt nur noch gut fünf Prozent der Konzernerlöse ein. Der Digitalkameramarkt sei sehr schwierig geworden, schreibt Olympus. Vor allem durch die Entwicklung von Smartphones habe es einen «rapiden Marktrückgang» gegeben. Olympus habe versucht, dem durch eine Umstrukturierung der Produktionsstandorte und die Konzentration auf hochwertige Wechselobjektive entgegenzuwirken. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem der Kamerabereich auch nach harten Sanierungsmassnahmen drei Geschäftsjahre in Folge rote Zahlen verbuchte. Der Deal soll Ende September abgeschlossen werden. Japan Industrial Partners hatte bereits vor einigen Jahren Sony das Notebook-Geschäft abgekauft und weitergeführt.

(red)

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