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Gestochen scharfe Landschaften und realistisches Wetter erwarten jeden, der sich in die virtuellen Lüfte schwingt. (Fotos: Microsoft)
Multimedia
Region|28.08.2020

Vom Wohnzimmer aus über die Wolken

Seit etwas mehr als einer Woche ist der neue Flugsimulator von Microsoft auf dem Markt erhältlich. Mit dessen Grafik, Details und Effekten stellt er alle seine Vorgänger völlig in den Schatten.

Gestochen scharfe Landschaften und realistisches Wetter erwarten jeden, der sich in die virtuellen Lüfte schwingt. (Fotos: Microsoft)

Seit etwas mehr als einer Woche ist der neue Flugsimulator von Microsoft auf dem Markt erhältlich. Mit dessen Grafik, Details und Effekten stellt er alle seine Vorgänger völlig in den Schatten.

Selbst einmal hinter dem Steuerhorn eines Flugzeugs sitzen zu dürfen und den Erdboden hinter sich zu lassen, war und ist der Traum vieler Kinder. Und auch wenn wir uns diesen Traum meist nur virtuell verwirklichen konnten, sammelten wir die erste Flugerfahrung am Computer des Vaters oder der grossen Schwester. Zwar war der Eiffelturm, das Opernhaus in Sidney oder die Golden Gate Bridge nur schwer erkennbare Gebilde aus wenigen Pixeln, doch für unsere Begeisterung reichte das allemal. Dieses Erlebnis sollte dieses Jahr im neuen Kleid auf die Bildschirme kommen. Jene neue Generation des Flugsimulators sollte all seine Vorgänger in den Schatten stellen: Eintönige Landschaften und spärlich bebaute Städte gehören von nun an nämlich der Vergangenheit an. Nunmehr fliegen Hobbypiloten durch gestochen scharfe Landschaften mit realistischen Wettermodellen. Das, in detaillierten Flugzeugen.

Virtueller Zwilling der Erde

Der neue «Microsoft Flight Simulator » erschien am 18. August für den PC. Eine Version für Xbox One und Xbox Series soll noch dieses Jahr folgen. Zwar kostet die Premium-Deluxe-Edition stolze 120 Euro, dafür enthalte dieses Paket 30 Flugzeuge und 40 detaillierte Flughäfen. Natürlich können Spieler aber von allen Flughäfen der Welt starten und auch dort landen. Auf der Strecke zwischen den Flughäfen biete der neue «Flight Simulator» noch nie dagewesene Details und Effekte. Gab es bislang nämlich «nur» andere Flugzeuge, werden am Boden nun auch Autos auf den Strassen unterwegs sein. Des Weiteren belebten auch Tiere die virtuelle Welt – obwohl das Wort «virtuell» wohl gar nicht mal mehr so passend ist. Denn wie der «Standard» schreibt, fliege man als Spieler durch einen «Zwilling unseres Planeten». Nicht nur gestalteten die Gamedesigner die Landschaft mit Daten von Bing- Maps, auch herrsche gleichzeitig dasselbe Wetter wie in der echten Welt. Das erreiche Microsoft mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI), für die übrigens ein österreichisches Unternehmen aus Graz zuständig war. Diese Eigenschaften verschlingen aber auch eine ganze Menge an Speicherplatz. Und zwar 90 Gigabyte. Wer den «Flight Simulator » in physischer Form kauft, erhält somit ganze zehn CD-Roms zur Installation.

(mw)

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