Camilo Scherrer weilte in Norwegen und arbeitete als Koch in einem Restaurant in Oslo. (Fotos: ZVG)
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Region|17.01.2020

Norwegen als zwischenzeitliches Zuhause

Camilo Scherrer wuchs in der Gemeinde Buchs auf und erlernte nach der Schule den Beruf Koch. Er wollte aber nicht nur den Betrieb, sondern auch das Land für seine Arbeit wechseln. Und so begann das Abenteuer Norwegen für den jungen Rheintaler.

Camilo Scherrer weilte in Norwegen und arbeitete als Koch in einem Restaurant in Oslo. (Fotos: ZVG)

Camilo Scherrer wuchs in der Gemeinde Buchs auf und erlernte nach der Schule den Beruf Koch. Er wollte aber nicht nur den Betrieb, sondern auch das Land für seine Arbeit wechseln. Und so begann das Abenteuer Norwegen für den jungen Rheintaler.

Bereits in der Ausbildung zum Koch war der Traum von Camilo Scherrer, eines Tages ins Ausland zu reisen und dort zu arbeiten. Zwar musste er zuerst ins Militär. Das verhalf ihm aber auch zum Sprung in eine norwegische Küche: «Als ich meine Rekrutenschule zum Küchenchef absolvierte, war ich mit einem Koch im Team, der im normalen Alltag «Executive Küchenchef» in Norwegen ist. Durch diesen Kontakt kam ich meinem Traum ein Stück näher», erzählt Scherrer. Kurz nach der Rekrutenschule flog der Buchser zuerst um die halbe Welt und lebte vier Monate in Australien. Schon da überlegte er sich, in welchem Restaurant er sich bewerben möchte. So entstand die spontane Entscheidung, dem Küchenchef aus der Rekrutenschule, der in Norwegen arbeitet, zu schreiben. «Ich fragte ihn, ob er in seinem Restaurant einen Koch gebrauchen könnte. Kurze Zeit später schrieb er mir zurück, dass er tatsächlich einen Koch brauchen könnte», erzählt Scherrer. Daraufhin sendete er seinen Lebenslauf nach Norwegen und bekam den Job. Kaum zurück aus Australien, ging es zwei Wochen später nach Oslo und sein Traum begann. Norwegen wurde für fünf Monate sein neues Zuhause.

Faszinierendes Land

Als Scherrer nach Norwegen ging, war es Frühling. In dieser Jahreszeit gibt es viele Sonnenstunden, was das Land besonders mache: «Die Stadt Oslo hat mir sehr gefallen. Spezielle Architektur, coole Restaurants und Cafés, eine schöne Altstadt und ein grosses kulturelles Angebot. Und natürlich ist auch die Landschaft sehr eindrücklich. Ich mag es sehr, ein Meer um mich zu haben und schätze die Weiten dieses Landes.» Camilo Scherrer schwärmt für dieses Land, obwohl er da nicht zum Urlaubmachen war, sondern um sein Geld zu verdienen. Wenn man in Norwegen ist, müsse man sich die Stadt Bergen, sowie die Fjorde ansehen. In dieser Ecke des Landes herrsche das nordische Feeling mit den farbigen Häuschen und dem Meer.

Nordlichter ganz nah

Skandinavien ist nicht nur bekannt für seine wunderschöne Flora und Fauna, sondern auch für die magischen Nordlichter. Wer einmal das Glück hat, sie zu sehen, werde fasziniert sein. «Ich hatte das grosse Glück und konnte im August von meinem Balkon aus die Nordlichter sehen. Das war ein sehr spezielles Erlebnis. Vor allem habe ich es nicht erwartet, weil mein Wohnort Hamar ziemlich im Süden ist», meint Scherrer. Da er aber viel arbeiten musste, konnte er nicht viel herumreisen, jedoch bekam er einen guten Einblick in die Hauptstadt Oslo. Klar ist aber für Scherrer, er will nochmals nach Norwegen reisen: «Ich will noch mehr vom Land sehen. Die nordische Esskultur ist nicht so vielfältig, dafür sind Meeresfrüchte, Fische und Sushi unschlagbar. Das vermisse ich hier in der Schweiz ein bisschen.»

(um)

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