Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Vermischtes
Region|27.04.2020 (Aktualisiert am 27.04.20 11:33)

Regelbetreib in den Spitälern Altstätten, Grabs und Walenstadt

Die Spitäler Altstätten, Grabs und Walenstadt nehmen am Montag, 27. April den Regel-Spitalbetrieb wieder auf. Somit seien auch nicht-dringliche Eingriffe und Sprechstunden wieder an allen drei Standorten möglich.

«Ab dem 27. April können wir unseren Patientinnen und Patienten wieder das volle medizinische Spektrum an Behandlungen anbieten», so wird Stefan Lichtensteiger, CEO der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, in der Aussendung über die Rückkehr zum Normalbetrieb zitiert. Im ersten Schritt werde nun jene Patientinnen und Patienten kontaktiert, deren Behandlungen und Operationen aufgrund der bundesrätlichen Verordnung abgesagt werden mussten. «Die Patienten sind erleichtert, dass die Behandlungen nun wieder stattfinden können», so Lichtensteiger. «Bislang haben alle angefragten Patienten die Termine gerne angenommen. Unserer Sprechstunden für nächste Woche sind deshalb gut gefüllt.» 

Hohe Sicherheit für Patienten
Sorgen bei einem Termin im Spital müsse sich niemand machen. «Wir haben umfangreiche Massnahmen getroffen, um für die bestmögliche Sicherheit für Patienten und Personal zu sorgen», betont Stefan Lichtensteiger in der Aussendung. Es gäbe weiterhin eine Triage vor den Notfallstationen, um sicherzustellen, dass keine potenziell infizierten Patienten ins Spital kommen, ohne dass die entsprechenden Schutzmassnahmen getroffen werden können. Das Besuchsverbot bleibe weiterhin aufrecht. Zudem sei sichergestellt, dass in allen Wartebereichen die Abstandsregeln eingehalten werden können, und alle Patienten erhalten beim Spitaleintritt eine Schutzmaske. Selbstverständlich seien COVID-Patienten weiterhin räumlich konsequent von den anderen Patienten getrennt.

Herausforderungen im Normalbetrieb
Der Normalbetrieb mit Corona sei dennoch eine Herausforderung. «Wir werden den Normalbetrieb sukzessive wiederherstellen», erklärt Stefan Lichtensteiger in der Mitteilung. Dabei gelte es zu berücksichtigen, dass die Schweiz gemäss Bundesrat sich noch immer in einer ausserordentlichen Lage befände. «Für die Spitäler bedeute das, dass wir jederzeit innert kurzer Frist wieder in der Lage sein müssen, sowohl Beatmungsplätze wie auch Bettenstationen für Corona-Patienten zur Verfügung zu stellen», so Lichtensteiger. Zudem gelte es die Vorgaben für das Social Distancing einzuhalten, wodurch nicht überall die vollen Kapazitäten genutzt werden können.

(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Graubünden|03.07.2020
Neue Töne von Chris Bluemoon
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung