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Region|22.10.2021

Pizol – Naturschönheit mit atemberaubender Aura

Ob Winter oder Sommer – der Pizol ist ein Magnet mit atemberaubender Landschaft und beeindruckender Weitsicht. Ob man im Winter die Piste runterheizt oder im Sommer die Wanderschuhe schnürt – ein Besuch lohnt sich allemal.

Ob Winter oder Sommer – der Pizol ist ein Magnet mit atemberaubender Landschaft und beeindruckender Weitsicht. Ob man im Winter die Piste runterheizt oder im Sommer die Wanderschuhe schnürt – ein Besuch lohnt sich allemal.

Die Faszination des Pizols liegt in seiner Vielfalt mit all seinen Angeboten und der Naturschönheit. «Was den Pizol – Sommer wie Winter – enorm attraktiv macht, ist die Weitsicht, die man hat auf vier Länder, über das gesamte Rheintal, weit über den Bodensee hinaus », weiss Klaus Nussbaumer, CEO der Pizolbahnen AG in Bad Ragaz. «Und wenn man dann sogar auf dem Gipfel steht, auf 2844 m erstreckt sich die gesamte Alpenwelt vor einem.»

Abenteuer oder Ruhepol – für jeden was dabei

Der Pizol bietet zahlreiche spannende Orte, die man einmal gesehen haben muss: «Ein Top-Highlight ist die 5-Seen-Wanderung mit ihren fünf Seen, die alle in einer anderen Farbe daherkommen», so Nussbaumer. «Man bewegt sich dort im UNESCO-Weltnaturerbe und damit ist allein diese Aura, die diese Wanderung ausstrahlt, sensationell. » Laut Nussbaumer erfordert die je nach Kondition 4-5-stündige Bergwanderung Trittsicherheit, gutes Schuhwerk und die nötige Ausrüstung für einen möglichen Wetterumschwung. Wichtig: die Zeit des Innehaltens. Schliesslich soll man die Seen, Aussichten und auch die Fauna und Flora auf sich wirken lassen. «Das muss man in Einklang bringen, um es geniessen zu können. » Auch der Pizol-Panorama- Höhenweg, für den man kein geübter Alpingänger sein muss, schenkt neue Eindrücke in die Alpenwelt. «Für mich ist das der Moment, an dem ich durchatmen, den Kopf freikriegen und mich an der Schönheit der Natur erfreuen kann», beschreibt Nussbaumer seinen Lieblingsort am Pizol. Für Familien sehr zu empfehlen: der Heidipfad mit seinen diversen Attraktionen, «sei es der Hängemattenwald, die Kinder-Kneipp-Anlage und die verschiedenen Geissen, die es an der Wanderung zu entdecken und einzufangen gilt». Zudem locken der Winterwanderweg und der Laternliweg, wo man die Nachtstimmung im Winter herrlich erleben und das Abenteuer mit einem anschliessenden Fondue im Panorama-Restaurant Edelweiss ausklingen lassen kann. Der Prodkopf mit Rilkes Herrlichkeit wiederum gilt als idealer Ruhe- und Kraftort.

Pizolbahnen AG CEO Klaus Nussbaumer. (Fotos: Paul Trum­mer)

Skiparadies für alle

Der Pizol ist ein mittelgrosses, sportlich-familiäres Skigebiet mit 50 Pistenkilometern. «Es ist kein Anfängergebiet», stellt Nussbaumer klar. «Wer hier Skifahren lernt, der kann überall Ski fahren. » Hier trainieren «die Cracks der Zukunft im Skisport», aber auch Familien können eine schöne Zeit verbringen, zum Beispiel beim Nachtskifahren jeden Freitag. Das Kinderland auf Pardiel steht für den «ersten Schneekontakt der jungen Rennfahrer» zur Verfügung. «Zudem ist die Kinderskischule am Pizol als sehr gute Schule bekannt, die dem Nachwuchs das Skifahren näherbringt. »

Berge liegen im Trend

«Der Sommer 2020 war der beste Sommer, den wir je hatten», freut sich Klaus Nussbaumer. «Wir waren überrascht, wie gut das Angebot angenommen wurde. » Das lag daran, dass sehr viele Schweizer in der Coronazeit ihre Ferien im Land verbracht haben, wie Nussbaumer ausführt. «Der Winter allerdings ist deutlich schwieriger verlaufen, schliesslich mussten wir in der Haupteinnahmezeit um Weihnachten schliessen. » Doch Nussbaumer blickt zuversichtlich in die Zukunft, denn «die Berge sind gefragt wie schon lange nicht mehr». Als im Jahre 1903 das Skifahren am Pizol aufkam, seien die Einheimischen noch skeptisch gewesen. Der Präsident der SAC-Sektion Piz Sol sei sogar überzeugt gewesen: «Es sind in unserer Sektion drei Skifahrer, und es werden wahrscheinlich nie mehr werden!» «Zum Glück hat er falsch gelegen », schmunzelt Nussbaumer. Schon 1917 wurde der Pizol nämlich laut Jahrbuch des Schweizer Skiverbandes als «König der Schweizer Skiberge» bezeichnet, und auch in Zukunft wird die Faszination des Pizols ganz bestimmt anhalten und Gäste aus nah und fern anlocken.

(ml)

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