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Vorstand des Vereins «d’Gass», von links: Daniel Rinderer, Arthur Gassner, Giannina Saxer und Ludwig Altenburger. Die Wünsche können bis und mit 20. Dezember erfüllt werden. (Foto: ZVG)
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Region|17.12.2021

Der Wunschbaum ist leer

Am 1. Dezember wurden die Weihnachtswünsche von Heimbewohnern und Bedürftigen aus der Region am Wunschbaum in der Gass in Buchs angebracht. Nur eine Woche später ist bereits kein Wunsch mehr am Baum zu finden, alle 412 Wünsche wurden von Passanten weggenommen.

Vorstand des Vereins «d’Gass», von links: Daniel Rinderer, Arthur Gassner, Giannina Saxer und Ludwig Altenburger. Die Wünsche können bis und mit 20. Dezember erfüllt werden. (Foto: ZVG)

Am 1. Dezember wurden die Weihnachtswünsche von Heimbewohnern und Bedürftigen aus der Region am Wunschbaum in der Gass in Buchs angebracht. Nur eine Woche später ist bereits kein Wunsch mehr am Baum zu finden, alle 412 Wünsche wurden von Passanten weggenommen.

Laut dem Verein d’Gass haben sich immer wieder Leute erkundigt, ob noch mehr Wünsche folgen, der Wille und das Bedürfnis zu schenken scheine wirklich gross zu sein. Bis zum 20. Dezember haben alle noch Zeit, die Dinge zu erfüllen, die auf dem Wunschzettel stehen, den sie entfernt haben. Es seien keineswegs nur materielle Wünsche, es wurde beispielsweise ein begleiteter Spaziergang für eine Frau mit Sehschwäche gewünscht oder Rasenmähen bei einer älteren Person. Esswaren und vor allem Schokolade standen ganz oben auf der Wunschliste, aber auch Blumen oder Kleider wurden oft genannt. Ein ganz bescheidener Wunsch war beispielsweise eine Packung Papiertaschentücher. Der Verein d’Gass sei auch dieses Jahr wieder überwältigt, wie gross die Nächstenliebe und das Interesse der Bevölkerung sei, sich an diesem Weihnachtswunder zu beteiligen, und hofft, dass auch alle Geschenke bis zum 20. Dezember abgegeben werden. Es seien schon einige Pakete eingetroffen und vereinzelt wurden diese auch den Institutionen übergeben. Vor allem bei erfüllten Blumenwünschen kann man nicht bis Weihnachten warten – diese werden noch am selben Tag übergeben. Die Logistik sei der aufwendigste und schwierigste Teil dieser Aktion, doch auch das habe dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten bis jetzt sehr gut geklappt. Mehr Wünsche möglich Der Verein d’Gass spürt, dass das Potenzial der Wünsche noch nicht ausgeschöpft sei und es könnten durchaus noch mehr Wünsche erfüllt werden. Deshalb wurden dieses Jahr zusätzliche Institutionen aus Liechtenstein und Werdenberg frühzeitig angeschrieben mit der Hoffnung, sie für die Aktion zu begeistern. Vorschläge für weitere Institutionen oder Organisationen, die gerne ihre Wünsche anbringen möchten, werden gerne beim Verein d’Gass (info@d-gass.ch) entgegengenommen.

(pd)

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