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(V.l.n.r.) Roman Wüthrich, Roman Pizio, Michael Hutter, Andreas Frei und Marco Graber, kurz: Die Fäaschtbänkler. Mit ihrer neuen «Wenn wir uns wieder sehen» starten sie erneut komplett durch. (Fotos: ZVG)
Kultur
Schweiz|03.07.2020

Fäaschtbänkler veröffentlichen «Wir sehn uns wieder»

Am 17. Juli erscheint das neue Album «Wir sehn uns wieder» der Fäaschtbänkler. Es ist bereits das siebte Album der Band aus Kriessern. Dass sie mit ihrem Gute-Laune-Sound auch im neuen Jahrzehnt bei ihren Fans aus dem ganzen deutschsprachigen Raum punkten können, zeigt das Video zur ersten Single «Homo Sapiens». Dieses hat innert kürzester Zeit über 100 000 Views auf YouTube erreicht.

(V.l.n.r.) Roman Wüthrich, Roman Pizio, Michael Hutter, Andreas Frei und Marco Graber, kurz: Die Fäaschtbänkler. Mit ihrer neuen «Wenn wir uns wieder sehen» starten sie erneut komplett durch. (Fotos: ZVG)

Am 17. Juli erscheint das neue Album «Wir sehn uns wieder» der Fäaschtbänkler. Es ist bereits das siebte Album der Band aus Kriessern. Dass sie mit ihrem Gute-Laune-Sound auch im neuen Jahrzehnt bei ihren Fans aus dem ganzen deutschsprachigen Raum punkten können, zeigt das Video zur ersten Single «Homo Sapiens». Dieses hat innert kürzester Zeit über 100 000 Views auf YouTube erreicht.

Dass sie nach ihrem Hitparadenalbum «Mal so mal so» aus dem vergangenen Herbst jetzt schon wieder mit neuer Musik an den Start gehen, sei nicht nur der Pandemie geschuldet, sondern habe auch mit ihrer Arbeitsweise zu tun. Dazu Andreas Frei: «Wir haben das Glück, dass wir alles selber produzieren und aufnehmen können in meinem Studio. Deshalb haben wir eigentlich schon seit der ersten CD immer im 1,5 Jahre-Rhythmus ein Album herausgebracht. Diesmal wäre eigentlich vorgesehen gewesen, dass das Album dann im Winter erscheint. Weil wir die letzten Monate so wunderbar Zeit hatten, kommt die neue Scheibe jetzt halt schon ein halbes Jahr früher.»

Ein Wiedersehen nach Corona

Der vergangene Frühling sei für die Fäaschtbänkler, welche eigentlich gerade auf Tour waren, schon irgendwie komisch gewesen, erläutert Frei. «Für uns hat sich der ganze Alltag komplett verändert. Plötzlich waren wir am Wochenende zu Hause und mussten zuerst mal überlegen, was man jetzt an einem Freitag- oder Samstagabend so macht. Irgendwie hat man sich dann aber schnell daran gewöhnt.» Die Vorfreude auf das «Wieder-spielendürfen » sei jedoch riesig. Wenn die Formation ihre Konzertreisen wieder aufnimmt, machen sie dies mit 14 neuen Titeln aus dem Genre «Neue Volksmusik» im Gepäck. Der Name des Werks habe jedoch nichts mit dem Lockdown zu tun. «Beim Titel ‹Wir sehn uns wieder› denkt man vielleicht zuerst daran, dass dieser in der ‹Coronazeit› entstanden ist und sich auf das Wiedersehen nach dieser Zeit bezieht. Dies ist aber nicht ganz so. Es war mehr ein grosser Zufall, dass sich der Song grad auch perfekt für den Albumtitel und in die jetzige Zeit eignete. Entstanden ist er jedoch schon im Dezember 2019 und bezieht sich auf eine bestimmte Person, die man seit Längerem wiedersieht. »

Eine Erfolgsgeschichte, auch im Ausland

Seit 12 Jahren sind die Fäaschtbänkler schon in derselben Besetzung unterwegs. Da gebe es natürlich eine Fülle an unvergesslichen Geschichten, welche Andreas Frei, Roman Pizio, Roman Wüthrich, Marco Graber und Michael Hutter gemeinsam erlebt hätten. Eine Veranstaltung sei ihnen aber speziell in Erinnerung geblieben. «Einer der schönsten Auftritte war bestimmt das ‹Woodstock der Blasmusik 2019› für uns. Da durften wir vor 19 000 Leuten spielen und hatten gleich auch noch Freunde und Familie mit dabei. Es war schön, diesen besonderen Moment mit so vielen Personen teilen zu können. Aber grundsätzlich ist jeder Auftritt wieder ein neues Abenteuer.» Mit ihrer Musik voller guter Laune sind sie nicht nur in der Schweiz erfolgreich, sondern auch schon in Österreich und Deutschland in der Hitparade gelandet. Ihr Erfolgsrezept sieht Andreas Frei in der Kontinuität und auch den zahlreichen Auftritten. «Ich denke, da gehört sicher dazu, dass wir das Glück hatten und von Anfang an viel gebucht wurden. So konnten wir unseren Bekanntheitsgrad gut steigern und der Radius, in dem wir spielten, wuchs über die Jahre immer weiter an. Dazu kommt, dass wir auch schon eine längere Zeit lang immer wieder neue Songs schreiben und veröffentlichen/verfilmen.»

Immer viel Zeit für die Fans

Ein definitiv nicht unwichtiger Teil der Erfolgsgeschichte der Band sind ihre treuen Fans. Für diese lassen sich die Jungs immer wieder mal spontane Überraschungen einfallen. Erst vor Kurzem tauchten sie spontan an einer Hochzeit auf und überraschten zwei ihrer Fans an ihrem schönsten Tag mit einem Ständchen. Der Austausch mit ihren Fans sei ihnen sehr wichtig, sagt Andreas Frei. «Wir legen sehr viel Wert darauf, dass wir uns auch immer nach den Konzerten noch Zeit nehmen und uns noch austauschen mit den Leuten aus dem Publikum.» Dabei komme es immer wieder zu bewegenden Momenten und schönen Rückmeldungen, wie beispielsweise «Eure Musik macht einfach gute Laune» oder «Ich bekomme nicht genug von eurer Musik. Danke, dass es euch gibt.» Mit solchen Feedbacks im Gepäck lässt sich’s motiviert musizieren. Hoffen wir, dass die Fäaschtbänkler bald wieder die Bühnen im ganzen deutschsprachigen Raum mit ihren neuen Liedern bespielen dürfen, denn Tausende Fans warten schon sehnsüchtig auf ein Wiedersehn.

(um)

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