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Die Finnin Sanna Nuutinen (Siegerin 2020) versenkt den letzten Putt zum Turniergewinn. (Foto: Daniel Stauffer)
Sport
Schweiz|16.04.2021

«Flumserberg Ladies Open» findet nun im Herbst statt

Das internationale Damenprofigolfturnier, welches zum achten Mal im Golfclub Gams-Werdenberg ausgetragen wird, findet am 2. bis 4. September 2021 mit einem potenziellen Matchplaytag am 5. September 2021 statt.
Die Finnin Sanna Nuutinen (Siegerin 2020) versenkt den letzten Putt zum Turniergewinn. (Foto: Daniel Stauffer)
Das internationale Damenprofigolfturnier, welches zum achten Mal im Golfclub Gams-Werdenberg ausgetragen wird, findet am 2. bis 4. September 2021 mit einem potenziellen Matchplaytag am 5. September 2021 statt.

Die Mätzler Event GmbH, als Organisatorin des Turniers, hat mit den Sponsoren, dem Golfclub Gams-Werdenberg und den Verantwortlichen der Ladies European Tour die Verträge unterzeichnet. Damit kämpfen vom 2. bis 4. September 2021 90 Spielerinnen aus über 20 verschiedenen Ländern um den Turniersieg am «Flumserberg Ladies Open». In der Ausgabe 2020 wurde noch ein zusätzliches Matchplay gespielt, welches live auf blueSport (ehemals Teleclub) übertragen wurde. «Die Liveübertragung letztes Jahr war ein grosser Erfolg und ist bei den Spielerinnen und beim Publikum sehr gut angekommen. Wir werden alles versuchen, um diese Fernsehübertragung trotz Coronapandemie und den zusätzlichen Kosten möglich zu machen », so Geschäftsführerin Melanie Mätzler.

Für junge Spielerinnen

Das «Flumserberg Ladies Open» ist Teil der LET Access Series, der zweitobersten Liga Europas, und unterstützt vor allem junge Spielerinnen auf ihrem Weg an die Weltspitze. Davon profitieren auch die Schweizer Profi- und Amateurspielerinnen. Bei den Profispielerinnen geht es neben dem Preisgeld auch um die begehrten Startplätze auf der Ladies European Tour, welche gemäss Jahresranking vergeben werden. Bei den Amateurinnen geht es um Amateur- Weltranglistenpunkte und Erfahrungen sammeln in einem internationalen Turnier. Am 2. und 3. September spielen alle Spielerinnen eine Runde, die besten 45 Spielerinnen aus diesen beiden Runden qualifizieren sich für das Finale vom 4. September. Nur wer das Finale erreicht, erhält Preisgeld und kann einen Teil der anfallenden Kosten für Flug, Mietauto, Unterkunft und Verpflegung decken. Alle anderen Spielerinnen haben ausser Erfahrung nichts gewonnen. Melanie Mätzler, Turnierorganisatorin und selber Profispielerin «Flumserberg Ladies Open» findet nun im Herbst statt kennt die Situation aus eigener Erfahrung: «Es ist wirklich hart. Jede Spielerin hat an einem Turnier Ausgaben zwischen 600 und 900 Franken, für die sie selber aufkommen muss. Um diesen Betrag zu decken, muss sie sich mindestens in den Top 15 rangieren.» Die Coronasituation macht es für die Spielerinnen nicht einfacher, Kosten zu sparen. «Normalerweise können wir den Spielerinnen Private Housing anbieten, wo sie bei Privatpersonen gratis übernachten und essen dürfen. Dies spart den Spielerinnen enorm viel Geld. Wir von der Organisation versuchen, zusätzlich bei der Verpflegung vor Ort oder bei der Anreise entgegenzukommen.», so Melanie Mätzler.

Wie die Corona-Sicherheitsmassnahmen für das diesjährige Turnier aussehen, ist noch unklar. Aber durch das ausführliche Coronaprotokoll aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr ist die Organisation gut vorbereitet.

(pd)

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