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Schweiz|03.07.2020

Abenteuertipps für deine Sommerferien in der Schweiz

Aufgrund von Corona kannst du in diesem Jahr nicht ins Ausland in die Ferien? Du möchtest aber trotzdem einiges erleben? Hier haben wir ein paar Tipps für dich. 

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Aufgrund von Corona kannst du in diesem Jahr nicht ins Ausland in die Ferien? Du möchtest aber trotzdem einiges erleben? Hier haben wir ein paar Tipps für dich. 

Freiämter Sagenweg

Im Waltenschwiler Wald in Muri (AG) verspricht sich eine spannende Märchenwelt für Besucher. Die mystische Umgebung rund um den Erdmannlistein strahlt von einer unerklärlichen Anziehungskraft. Dort beginnt ein erlebnisreicher und kultureller Spaziergang. Dabei kann man nicht nur seiner Fantasie freien Lauf lassen, sondern begibt sich auf eine Zeitreise zurück in die Vergangeheit. Alle Kunstwerke stehen zusammen mit den Sagentafeln entlang des Freiämterweges zwischen Erdmannlistein und dem Tierpark Waltenschwil. Es erwarten Sie 12 Kunstwerke zu 12 Freiämter Sagen, die Sie vor Ort lesen oder auf Ihrem Smartphone mit der Sagenweg App hören können. Wer anstatt mit der App oder selbst zu lesen eine Führung möchte, kann dies nutzen. Die Kulturvermit tlerin/Erzählerin nimmt Sie mit ins sagenhafte Freiamt, wie es einmal war.

www.freiamt.ch

(Foto: Erich Näf/ Erlebnis Freiamt)

Verkehrshaus Luzern

Ein Ausflug nach Luzern ins Verkehrshaus darf man sich nicht entgehen lassen, es lohnt sich allemal, vorbeizuschauen. Unter anderem hat man vor Ort die Möglichkeit, in die Welt der Planeten einzutauchen und das Projekt «Mission Erde» näher zu betrachten. Da werden Wetter, Klima und Wissenschaft zum Erlebnis für jeden. Inmitten des Museums befindet sich eine Wetterstation, dabei kann der Besucher mehr über das Entstehen an unserem Himmel erfahren. Im Verkehrshaus- Museum kann man die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mobilität entdecken. Man ist nämlich nicht nur mit den Augen dabei, sondern kann ausprobieren, testen, erfahren und vieles mehr. So kommt man in den Themenbereichen Strasse, Schiene, Wasser, Luft und Weltall zum Zug. Wer sich also für einen Ausflug nach Luzern ins Verkehrshaus entscheidet, sollte genügend Zeit einplanen, denn nichts sollte man verpassen. Auch die Planeten, die sich in unserem Weltall befinden, können bestaunt werden. Mit modernster Technik zaubert das Verkehrshaus Luzern unabhängig vom Wetter einen eindrücklichen Sternenhimmel an die Kuppel des Planetariums. Prächtig, zusammenfliessende Farben entzücken am Himmel und der Weltraum kommt näher, als man es sich jemals erträumen könnte.

www.verkehrshaus.ch

(Foto: ZVG/ Ver­kehrshaus Luzern)

Sommererlebnisse hoch über dem Walensee

Wer einmal aus dem Garten oder von Balkonien wegwill, der kann sich auf einen actionreichen Tag am Kerenzerberg freuen. Hoch kann man mit der Seilbahn und hinunter mit dem Trottinett. Dabei bläst einem nicht nur der Wind auf sieben Kilometern Strecke ins Gesicht, sondern man kann auch die Aussicht geniessen. Wer noch höher hinaus will, kann sich durch den Hochseilgarten wagen. Natürlich darf man auch am Kerenzerberg die Wanderschuhe zuschnüren. In der Tektonikarena Sardona kann man die vielfältigen und ursprünglichen Phänomene der Gebirgsbildung auf anschauliche und eine weltweit einzigartige Weise in der Natur beobachten. Bei der Kollision zwischen der afrikanischen und europäischen Kontinentalplatte sind tief im Erdinneren geologische Vorgänge abgelaufen, die zur Entstehung der Alpen führten. 

www.kerenzerbergbahn.ch

(Foto: Symbolfoto/ SSI)

Buurelandweg

Du warst bereits auf einem Bauernhof, hast schon eine Kuh gestreichelt und dir vielleicht frische Eier von glücklichen Hühnern geholt? Doch du willst die Landwirtschaft noch genauer kennenl e rnen? Dann bis du beim «Buurelandweg » genau richtig. Im aargauischen Freienwil bei Baden führt dich der kleine Igel Igor durch das Thema und zeigt dir tolle Erlebnisposten. Auf einem 4,5 Kilometer langen und kinderwagenfreundlichen Weg kann man nicht nur die Landwirtschaft und Natur näher kennenlernen, sondern es gibt auch Picknick- Plätze und Feuerstellen, um sich eine Pause zu gönnen. Der «Buuralandweg» ist vom 1. Mai bis 1. November geöffnet.

www.landwirtschaft.ag

(Foto: Symbolfoto/ SSI)

Bundesbriefmuseum

Ein kleines Land mit viel Geschichte, das bringt die Schwiez mit sich. Doch kennt ihr jedes Detail? Wisst ihr wie unsere Geschichte beginnt? All diese Fragen klären sich im Bundesbriefmuseum in Schwyz. Unter anderem erfährt man auch, was auf dem Gebiet der Schweiz im Mittelalter geschah. Doch nicht nur das, auch bringt man in Erfahrung, was es mit dem Rütlischwur auf sich hat, warum Wilhelm Tell so wichtig ist und welche Bedeutung der Bundesbrief von 1291 hat. Im Jahr 1936 wurde das Bundesbriefmuseum (bis 1992: Bundesbriefarchiv) in erster Linie für ein einziges Objekt erbaut: den Bundesbrief von 1291. Dieses Dokument galt als Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft und wurde im eigens eingerichteten Gebäude fast wie ein Nationalheiligtum verehrt. Das Museum hat sich aber verwandelt und es gibt nun weit mehr als den Bundesbrief zu sehen.

www.bundesbrief.ch

Anna Göldi Museum

Anna Göldi, gebürtige Sennwalderin, wurde als letzte Frau in Europa der Hexerei beschuldigt und hingerichtet. Die tragische Geschichte der Rheintalerin ist meilenweit bekannt und auch in einem Museum festgehalten. Dabei kann man ihre Geschichte näher erleben. In der Dauerausstellung steht Göldis Prozess im Mittelpunkt. Das moderne und neu konzipierte Museum ist dem tragischen Schicksal der 1782 durch das Schwert hingerichteten Magd gewidmet. Im Museum kann man durch verschiedene Stationen in ihrem Leben gehen und mehr zu Anna Göldi erfahren. Im Zentrum steht der unvergleichlich gut dokumentierte Prozess, namentlich die aufgeführten Folterprotokolle. Rundherum werden die Besucher auch mehr zu den Themen Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur und Rehabilitierung erfahren.

www.annagoeldimuseum.ch

Murmeltier-Lehrpfad

In Graubünden gibt es nicht nur wunderschöne Berge, die zu besteigen sind, sondern auch Tiere, die entzücken. Das Tier, dass dazu neigt, seine Besucher auszupfeiffen, kommt vor allem im Bergalgatal – eine der murmeltierreichsten Regionen der Alpen – häufig vor und lädt zu einer traumhaften Wanderung ein. Um mehr über die Tiere zu erfahren und wie die putzigen Bergbewohner leben, gibt es an den Stationen des beschilderten Erlebnis- und Lehrpfads zu entdecken. Da die Murmeltiere von zirka 10 bis 15 Uhr Siesta machen, lohnt es sich, sich davor oder danach auf die Suche der kleinen Bergbewohn e r zu machen. Ab Mitte September schrumpft die Hoffnung, den dann begeben sich die Murmeltiere in den Winterschlaf. Auch wird empfohlen, ein Fernglas mitzunehmen, so beobachtet man die Murmeltiere und ihre Bergwelt noch besser. Der Murmeltierpfad von Loretschhus (Avers-Juppa) bis zur Alp Bergalga ist zirka drei Kilometer lang. Die Wanderung beträgt zirka zwei Stunden, einkalkulieren sollte man gut drei Stunden. 

www.graubuenden.ch

(Foto: Symbolfoto/ SSI)
(um)

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