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Schweiz|07.08.2020 (Aktualisiert am 07.08.20 11:29)

Positives Resultat trotz Turbulenzen

Im Berichtsjahr wurde ein Gesamtumsatz von CHF 5,91 Mio. erzielt. Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen liegt bei rund 663'000 Franken. In der Endabrechnung resultiert damit ein Jahresgewinn von CHF 12'072.55, der auf die neue Rechnung vorgetragen werden soll. Unter dem Strich bleibt somit eine schwarze Null.

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Im Berichtsjahr wurde ein Gesamtumsatz von CHF 5,91 Mio. erzielt. Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen liegt bei rund 663'000 Franken. In der Endabrechnung resultiert damit ein Jahresgewinn von CHF 12'072.55, der auf die neue Rechnung vorgetragen werden soll. Unter dem Strich bleibt somit eine schwarze Null.

Die Bergbahnen Wildhaus blicken auf eine sehr anspruchsvolle und ereignisreiche Wintersaison zurück. Mit guten Aboverkäufen und einem erfolgreichen Geschäftsverlauf über die Festtage war der Start geglückt. Bis Ende Januar lagen die Umsätze in der Grössenordnung eines vergleichbaren Winters. Der Februar 2020 wird als Sturmmonat in die Annalen eingehen. Stürme mit Orkanstärke fegten im Wochentakt über das Toggenburg und führten zu mehrtägigen Betriebsunterbrüchen. In der Nacht auf den 11. Februar 2020 beschädigte der Wintersturm «Sabine» den sehr wichtigen Skilift Oberdorf irreparabel. Mehrere Tannen waren auf die Bergstation gestürzt. Dies zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, nämlich mitten in der Hochsaison. Die angeschafften Ersatzanlagen konnten den Wegfall dieses zentralen Angebots nur bedingt kompensieren. Da im Februar die Gästebetten gut besetzt waren, konnte im wichtigsten Geschäftsmonat trotz Wetterkapriolen eine akzeptable Auslastung erzielt werden. Als sich anfangs März wieder die Sonne zeigte, schien ein versöhnlicher Saisonabschluss in Reichweite. Bekanntlich endete jedoch in der Nacht auf Samstag, 14. März 2020 die Wintersaison abrupt. Der Bundesrat hatte aufgrund der drohenden Corona‐Pandemie die sofortige Schliessung der Schneesportgebiete angeordnet. In der Nachschau sicher ein richtiger, aber für die gesamte Bergbahnbranche ein schmerzlicher Entscheid. Allein die Umsatzausfälle im März belaufen sich auf über eine halbe Million Schweizer Franken, die dann im Resultat zusätzlich fehlten. Die vorangegangene Sommersaison verlief im Rahmen der Erwartungen, erreichte aber mit der wechselhaften Witterung nicht ganz das sehr gute Vorjahresniveau. Mit dem erzielten Resultat konnten alle betrieblich notwendigen Abschreiben vorgenommen und die Liquidität für die anstehenden Projekte erhalten werden. Der Rückgang im Betriebsertrag in der Grössenordnung von 15 % resultiert nach einer internen Analyse zu ähnlich grossen Teilen aus den Mindereinnahmen im Februar, dem vorzeitigen Saisonabbruch im März sowie dem Wegfall des regionalen Tarifangebotes.

(pd)

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